Hypnose

 

Ein Zustand tiefer Entspannung und hoher Aufmerksamkeit.

 

Hypnose ist ein Begriff, um den sich viele Mythen ranken. Skeptiker befürchten, in der Trance zu Handlungen gezwungen werden zu können, die sie bei vollem Bewusstsein niemals tun würden. Dann kennen viele Menschen die Show aus dem Fernsehen. Dabei lässt der Hypnotiseur den Hypnotisierten allerlei fragliche Dinge machen – sehr zur Erheiterung des Publikums. Und dann gibt es Menschen, die sich unter Hypnose einer Zahnbehandlung unterziehen oder zur Behandlung ihrer Ängste, beispielsweise ihrer Flugangst, nutzen. Auch in der Raucherentwöhnung und zur Gewichtsreduktion wird sie eingesetzt. Aber was kann man sich denn nun darunter vorstellen? Die Showhypnose aus dem Fernsehen oder die medizinisch therapeutische Hypnose von Ärzten und Psychologen? Sie kann beides sein. Die Qualität hängt in erster Linie aber von der Wahl und Qualität des Hypnotherapeuten ab.

 

Schon bei der Definition streitet sich die Fachwelt. Die Einen beschreiben den Zustand, die Trance, als einen schlafähnlichen Zustand. Die anderen postulieren, dass die Trance eben kein schlafähnlicher Zustand ist. Anfänger können sich oft etwas darunter vorstellen, wenn man den Zustand als schlafähnlich beschreibt. Tatsächlich ist es das Verfahren, welches einen Zustand tiefer Entspannung und gleichzeitig fokussierter Aufmerksamkeit induziert. Wenn Sie beispielsweise tief versunken sind in ein gutes Buch, völlig gefesselt von der Geschichte vor Ihnen und alles um sich herum vergessen, den Körper nicht mehr bewusst wahrnehmen, weil Sie vollkommen gebannt sind von der Handlung des Buches und von dem was Sie da lesen, dann sind Sie in einem Zustand fokussierter Aufmerksamkeit.

 

Während der Hypnose wird der Patient durch entspannende Suggestionen in einen ruhigen und entspannten Zustand gebracht. Als körperliche Anzeichen erkennt man eine ruhige, tiefe Atmung und einen verlangsamten Herzschlag. Körper und Geist kommen zur Ruhe, der Patient ist entspannt und blendet Umgebungsreize aus. Wenn der Patient dann nur noch auf die Stimme des Hypnotiseurs fokussiert ist, kommen die eigentlichen Suggestionen des Hypnotiseurs und die Arbeit am eigentlichen Problem z. B. der Raucherentwöhnung, beginnt. Um zu einem wichtigen Vorurteil zurückzukommen, der Manipulation, ist folgendes zu sagen: Der Patient muss offen sein für die Suggestionen und mit dem Ziel der Sitzung einverstanden sein, um selbst Veränderungen herbeiführen zu können. Denn jede Hypnose ist im Endeffekt eine Selbsthypnose, in der der Patient selbst entscheidet was er zulässt und was nicht. Wer also nur auf Drängen seines Partners eine Sitzung zur Raucherentwöhnung besucht aber selbst lieber weiter rauchen möchte, wird keinen Rapport zu seinem Hypnotiseur herstellen. Auch wird er die Suggestionen nicht annehmen. Und so verhält es sich auch mit Straftaten. Daher ist auch das Vertrauensverhältnis zwischen Hypnotiseur und Patient sehr wichtig. Wenn Sie ein ungutes Gefühl haben oder der Mensch Ihnen unsympathisch erscheint, ist dies nicht geeignet für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Da man sich während der Sitzung doch einem anderen Menschen zu einem gewissen Grad öffnet, ist es eben auch Vertrauenssache.

 

Hypnose kann in vielen Gebieten eine Bereicherung darstellen. Häufig angewandt wird sie in den Bereichen Gewichtsreduktion, Raucherentwöhnung, Selbstbewusstsein stärken, Bewältigung von Ängsten und Phobien, bei Migräne, Schlafstörungen, Burnout und Stress, in der Zahnmedizin, zur Schmerzbewältigung u.v.m. Das Anwendungsgebiet ist also sehr vielfältig.

 

Informationen zur Hypnose

 

Auf den folgenden Seiten haben wir für Sie Fakten und Informationen zum Thema zusammen getragen.

 

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